Altenpflege

Geschichte

Schon vor dem Bau des Damenheimes „Marienheim", welches im Jahr 1905 eingeweiht wurde, konnten im Mutterhaus der ADA einzelne hilfebedürftige alte Menschen zur Betreuung aufgenommen werden. Im Neubau des „Marienheims" finden 24 alleinstehende Damen Platz, die durch sechs Personen betreut und gepflegt werden.

Nach ökonomisch schwierigen Jahren während der Nachkriegs- und Inflationszeit wird 1929 der Anbau des Marienheimes beendet. In das sogenannte „Marienheim 2" zieht die Innere Abteilung des Krankenhauses, die sich zuvor im Erdgeschoss des Marienheims befand. Dort kann nun das Feierabendheim für alte und invalide Schwestern eingerichtet werden.

Nach Kriegsende 1945 dient das Marienheim wegen der Zerstörung des Mutterhauses zusätzlich zum großen Teil der Verwaltung und als Wohnraum für die Schwestern. Doch auch nach Wiederaufbau des Mutterhauses 1958 ist die Raumnot sehr groß, weil die Zahl der alten, hilfebedürftigen Menschen stetig zunimmt. Um 1984 umfasst das Marienheim sogar 85 Plätze.

Nach der Wende tritt das Heimgesetz in Kraft. Aufgrund neuer Anforderungen dezimiert sich die Anzahl der möglichen aufzunehmenden Bewohner im Marienheim auf 69 Plätze. 2001 konnte die neue Einrichtung in der Oechelhaeuserstraße 22 bezogen werden. Hier leben jetzt 50 Bewohner auf zwei Wohnetagen in Einzel- und Zweibettzimmern. Auch eine Tagespflege ist seit dieser Zeit täglich für 10 Tagesgäste geöffnet. Im alten Marienheim an der Gropiusallee 3 wurde das Altengerechte Servicewohnen eröffnet und bietet Platz für acht rüstige Senioren oder Seniorinnen in Appartements mit Küchenzeile und eigenem Bad. Seit 2013 können in unserer Einrichtung an der Kühnauer Straße 40 neun Bewohner mit Intensivpflegeanspruch und Dauerbeatmung aufgenommen werden. Diese Kapazität ist 2021 auf 14 Plätze ausgeweitet worden.