Willkommen beim Diakonischen Werk im Kirchenkreis Dessau e.V.

Nehmt einander an, wie Christus euch angenommen hat zu Gottes Lob.
Röm 15,7 (L)

Wir begrüßen Sie herzlich auf der Seite des Diakonischen Werkes im Kirchenkreis Dessau e. V. Im Jahr 1993 gegründet, verfügt das Diakonische Werk Dessau über jahrzehntelange Erfahrung in der Arbeit mit Menschen mit Behinderungen, alten, kranken, hilfebedürftigen oder sozial benachteiligten Menschen.

Unsere Angebote haben sich ständig weiter entwickelt. Wir handeln nach dem Leitsatz „Helfen mit Wort und Tat.“.

Wir sind Mitglied im Spitzenverband Diakonisches Werk Mitteldeutschland. Unsere Angebote können von allen Menschen, unabhängig von Herkunft und Konfession, in Anspruch genommen werden.

Pressemitteilungen der Anhaltischen Diakonissenanstalt Dessau

Pressemitteilung der Anhaltischen Diakonissenanstalt Dessau vom 21.02.2024

Anhaltische Diakonissenanstalt Dessau
Diakonisches Werk im Kirchenkreis Dessau e.V.

Kita St. Marien bleibt vorerst bis 31. März 2024 unverändert geöffnet

Der Kindergartenbereich der Evangelischen Kindertagesstätte St. Marien Roßlau bleibt vorerst bis zum 31. März 2024 wie gewohnt geöffnet. Die Anhaltische Diakonissenanstalt (ADA) hatte als Trägerin aufgrund von akuten Personalproblemen ursprünglich eine Zusammenlegung mit der Kita Alexandraschule in Dessau und eine Schließung des Kindergartenbereiches in Roßlau zum 1. März angekündigt (s. Mitteilung unten). Der Krippenbereich der Kita St. Marien Roßlau ist von den Plänen nicht betroffen. Evelin Heinrich, Geschäftsführerin des Diakonischen Werkes im Kirchenkreis Dessau, sagt dazu: „Der Kita-Betrieb läuft nun erst einmal wie geplant weiter. Wir wollen damit den Druck von den Eltern nehmen, die sich um eine anderweitige Betreuung ihrer Kinder bemühen.“

Zur Suche nach neuem Fachpersonal für die Kita St. Marien sagt Evelin Heinrich: „Die ADA ist dankbar für die Unterstützung des Elternkuratoriums bei der Personalsuche. In der vergangenen Woche wurden mehrere Bewerbungsgespräche geführt, darunter auch mit Mitarbeitenden von Zeitarbeitsfirmen. Weitere Gespräche sind geplant. Einige Bewerberinnen und Bewerber haben auch bereits Probearbeitstage absolviert. Zu diesen Personalangelegenheiten können wir uns aus rechtlichen Gründen jedoch nicht weiter äußern.“

Vertreterinnen der ADA haben am 20. Februar 2024 bei einer öffentlichen Sitzung über die Situation in der Kita St. Marien informiert. Anwesend waren unter anderem auch die Beigeordnete für Soziales, Bildung, Jugend und Senioren, Eter Hachmann, sowie Mitarbeitende der Stadt Dessau-Roßlau, außerdem Vertreterinnen und Vertreter der Kita-Eltern und des Roßlauer Ortschaftsrates. „Nun möchten wir gerne vertraulich und zeitnah mit dem Elternkuratorium und den verantwortlichen Mitarbeitenden der Stadtverwaltung ins Gespräch kommen, um mögliche Lösungsvorschläge zu der verkündeten Zusammenlegung der benannten Einrichtungen zu finden“, sagt Evelin Heinrich.

Dessau-Roßlau, 21.02.2024

 

Pressemitteilung der Anhaltischen Diakonissenanstalt Dessau vom 02.02.2024

Anhaltische Diakonissenanstalt Dessau
Diakonisches Werk im Kirchenkreis Dessau e.V.

„Ein verantwortlicher Betrieb ist aktuell nicht möglich“

Zur Situation der Kita St. Marien Roßlau in Trägerschaft der Anhaltischen Diakonissenanstalt

Kindergartenkinder können in der Kindertagesstätte St. Marien Roßlau wegen Personalknappheit vom 1. März 2024 an für voraussichtlich sechs Monate nicht betreut werden. Die Krippe der Einrichtung in Trägerschaft der Anhaltischen Diakonissenanstalt Dessau (ADA) bleibt weiter geöffnet. Fachbereichsleiterin Mandy Rüdiger sagt dazu: „Diese Entscheidung ist uns sehr schwergefallen und ich habe viel Verständnis für die Sorgen der Eltern. Doch seit weit über einem Jahr haben wir in der Kita St. Marien zu wenig Personal. Dies ist immer wieder auch mit dem Elternkuratorium besprochen worden. Es gab und gibt viele Krankmeldungen, auch für einen längeren Zeitraum. Das geht bei den Erzieherinnen und Erziehern, die den Betrieb so gut wie möglich aufrechterhalten, sehr an die Substanz. Zuletzt durfte eine Kollegin aufgrund ihrer Schwangerschaft nicht weiterarbeiten. Das hat die Situation akut noch einmal verschärft. Aktuell bräuchten wir für die gesamte Einrichtung einen Umfang von 9 Vollzeitstellen – wir haben aber nur knapp 7. Damit können wir einen verantwortlichen Betrieb des Kindergartens nicht mehr gewährleisten.“

In der Kita St. Marien werden derzeit 44 Kinder über 3 Jahren im Kindergarten und 21 Kinder in der Krippe betreut. „Sollte sich kurzfristig doch noch geeignetes Personal finden, werden wir die Situation natürlich prüfen.“

Es würden beständig große Anstrengungen unternommen, um qualifiziertes Personal für die Kindertagesstätten der ADA zu gewinnen, so Mandy Rüdiger „Aktuell liegen uns aber nur drei Bewerbungen für die Horteinrichtungen der Evangelischen Grundschule Dessau und Zerbst vor, die auch von der ADA getragen werden. Wir inserieren beständig in Jobportalen, arbeiten mit knapp 20 Personaldienstleistern zusammen und mit der Agentur für Arbeit, deren Angebote im Umkreis von 40 Kilometern geprüft werden. Wir prüfen fortlaufend Angebote von Zeitarbeitsfirmen, doch ist für auch uns entscheidend, die Betreuung der Kinder nachhaltig und verlässlich zu gewährleisten. Man kann Kita-Gruppen nicht endlos vergrößern und wenigen Erzieherinnen noch mehr Arbeit aufbürden.“ In ganz Deutschland gebe es einen dramatischen Mangel an Kita-Personal.

Kerstin Struffmann, kaufmännische Vorständin des Diakonischen Werkes im Kirchenkreis Dessau, sagt: „Uns ist sehr wichtig, dass alle Kinder des Kindergartens weiter betreut werden können. 21 Kindern und ihren Eltern können wir Kitaplätze in einer der anderen Einrichtungen in Trägerschaft der Anhaltischen Diakonissenanstalt Dessau anbieten. Das sind die Kitas Alexandraschule, Apfelblüte und der Kreuzkindergarten in Dessau. Die Kinder werden hier zum Teil in den gleichen Gruppen und möglichst von ihren vertrauten Erzieherinnen betreut, die vorübergehend an die anderen Einrichtungen wechseln. Aber auch in Roßlau und Rodleben gibt es Betreuungsmöglichkeiten in Kitas anderer Träger. Kein Kind wird ohne Betreuungsplatz bleiben.“

Zur weiteren Zukunft der Kita St. Marien Roßlau betont Kerstin Struffmann: „Die Anhaltische Diakonissenanstalt hat die feste Absicht, die Kita als Trägerin weiterzubetreiben. Vom Verwaltungsrat der Anhaltischen Diakonissenanstalt gibt es dazu ein entsprechendes und klares Votum. Doch dafür müssen die Rahmenbedingungen stimmen. Wir brauchen einfach genügend Erzieherinnen und Erzieher. Anders ist ein Betrieb der Kita nicht möglich. Die Anhaltische Diakonissenanstalt übernimmt im Sinne der Subsidiarität eine wichtige gesellschaftliche Aufgabe als Kita-Trägerin. Die Trägervielfalt in Dessau-Roßlau ist ausdrücklich erwünscht. Nun wünschen wir uns von unserer Seite Verständnis für die prekäre aktuelle Situation und Unterstützung bei der Suche nach Fachpersonal.“

Dessau-Roßlau, 02.02.2024

»Ehrenamt gesucht« - Beitrag des Offenen Kanals Dessau

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