Behindertenhilfe

Coronavirus – Aktuelle Informationen zu Maßnahmen im Wohnverbund Behindertenhilfe

Achtung Virus!

Um die Bewohnerinnen und Bewohner sowie die Mitarbeitenden zu schützen, haben wir Maßnahmen zur Prävention sowie Maßnahmen im Verdachts- und Krankheitsfall entsprechend des Hygieneplans des Wohnverbundes eingeleitet. Zur kurzfristigen Abstimmung wurde ein Krisenstab eingerichtet.

Für die Wohneinrichtungen gilt entsprechend der 5. Corona-Eindämmungsverordnung des Landes Sachsen-Anhalt ein eingeschränktes Besuchsverbot. Ab dem 11. Mai 2020 dürfen die Bewohner*innen einmal am Tag von einer Person für eine Stunde Besuch empfangen, allerdings nicht von Kindern unter 16 Jahren oder von Menschen mit Atemwegsinfektionen.

Der Zutritt von Personen, welche aus Gründen der Wahrnehmung der rechtlichen Betreuung oder hoheitlicher Aufgaben, der Seelsorge, der Rechtsberatung sowie aus therapeutischen oder medizinischen Zwecken erfolgt, ist erlaubt und wird nicht auf die eine Stunde Besuchszeit pro Tag angerechnet.

Bitte melden Sie sich telefonisch vor einem Besuch an. Für die Wohneinrichtungen wurde ein Besuchskonzept erarbeitet. Die Mitarbeitenden weisen Sie in das Besuchskonzept vor dem Betreten der Wohneinrichtung ein. Vorab informieren wir darüber, dass Besucher*innen verpflichtet sind, während der Besuchszeit einen medizinischen Mund-Nasen-Schutz zu tragen. Diesen stellen wir den Besucher*innen zur Verfügung.
 

Bitte halten Sie sich zum Schutz der Bewohnerinnen und Bewohner an die angewiesenen Maßnahmen.
Wir danken für Ihr Verständnis!

Informationen zum Corona-Virus und den Maßnahmen der Regierung in leichter Sprache finden Sie hier auf der Webseite der Lebenshilfe.

 

 

Wohnangebote für Menschen mit geistiger und geistiger und mehrfacher Behinderung in Dessau-Roßlau und Großpaschleben bei Köthen


Hajo Rebers / pixelio.de

Der christliche Glaube mit seinem Menschenbild ist die Grundlage aller Arbeit im Wohnverbund. Auf dieser Basis wissen sich die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen mit den Bewohnern und Bewohnerinnen untereinander verbunden.

Wir orientieren uns an unserem Leitgedanken, der Teilhabe am Leben. Das bedeutet, Menschen mit Behinderung in ihrer aktiven Teilhabe zu unterstützen und zu fördern.
Das christliche Menschenbild, der diakonische Auftrag, die Zielsetzung der Inklusion und Normalisierung sowie eine uneingeschränkte Selbstbestimmung mit einem gelebten Wunsch- und Wahlrecht der Menschen mit Behinderung, prägen unsere Arbeit. Wir betrachten jeden Menschen in seiner Einzigartigkeit und Besonderheit und bieten Unterstützungsleistungen und Hilfen, um eigene Lebensentwürfe zu entwickeln und umzusetzen. Dabei wollen wir Eigeninitiative wecken und uns dabei nicht auf karitative Versorgung beschränken.

In der Umsetzung des Prinzips der Normalisierung auf Grundlage des personenzentrierten Ansatzes und des Empowerment- Gedankens stehen wir Menschen mit geistiger Behinderung als Assistenten zur Seite. Gemeinsam mit den Menschen mit Behinderung planen, organisieren und gestalten wir Unterstützungs-, Förder- und Rehabilitationsleistungen, die sich am individuellen Bedarf eines jeden einzelnen Menschen orientieren.